Die Summe aus

  • den Regelleistungen der Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft
  • eventuellen Mehrbedarfen und
  • den Kosten der Unterkunft und Heizung (KdU)
ergeben den Bedarf einer Bedarfsgemeinschaft.

In der Berechnung werden anzurechnendes Einkommen und Vermögen der Mitglieder berücksichtigt, sofern diese den jeweiligen Freibetrag überschreiten. Ausnahmen gibt es hierbei bei folgenden Sonderfällen:
1. Das Vermögen der Kinder unter 25 Jahren wird nur auf den eigenen Bedarf angerechnet.
2. Bei minderjährigen, unverheirateten Kindern unter 25 Jahren, die mit den Eltern in einem Haushalt leben, wird das eigene Einkommen und Vermögen sowie zusätzlich auch das der Eltern auf den Bedarf angerechnet. Einzige Ausnahme hier sind Kinder unter 25 Jahren, die schwanger sind oder ein Kind unter sechs Jahren erziehen.